FAQ Ingenieurpläne

Organisatorisches

Welche Unterlagen benötigen Sie, um eine Offerte erstellen zu können?

Wir benötigen

      • die Architektenpläne, am liebsten Ausführungspläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) im Format PDF, DWG/DXF oder IFC.
      • Ein Planlieferprogramm bzw. einen indikativen Zeitplan. 
      • Aussparungs- und Einlagepläne (wünschenswert)
      • Eine Liste der geforderten Pläne (optional, aber wünschenswert)
      • Je ein Beispiel Ihrer Schalungs- und Armierungspläne

Wie sollten wir ein erstes gemeinsames Projekt starten?

Nachdem uns die Offerte unterzeichnet bei uns vorliegt, benötigen wir

      • die definitiven Architektenpläne als DWG/DXF (oder auch IFC),
      • den ausgefüllten Plankopf im Format DWG/DXF,
      • alle Aussparungs- und Einlagepläne,
      • die Vorgaben bezüglich Durchstanzbewehrungen und anderer Spezialteile (z.B. COMAX),
      • Wir bevorzugen Bewehrungsskizzen direkt in den Schalungsplänen. Die Umsetzung von Isolinien in Bewehrungsangaben ist eine Leistung des Ingenieurs und ist von unserer Versicherung nicht abgedeckt.

Wir stellen Ihnen anschliessend eine Version 0.9 des ersten Plans zu, welche Sie bitte genau prüfen. Notieren Sie die Anpassungen und Änderungswünsche bitte direkt in den Plan. Erst wenn Sie mit dem Plan zufrieden sind, starten wir mit den nächsten Plänen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich für die erste Phase etwa 3 Wochen Zeit zu reservieren.

Alle diese Inputs sowie alle Korrekturen sind uns schriftlich per E-Mail zuzustellen (Nachvollziehbarkeit). Anstelle von telefonischen Erklärungen bevorzugen wir Skizzen und eindeutige Vorgaben.

Wäre ein auch Einsatz kurzfristig möglich, wenn z.B. ein Zeichner bei einem laufenden Projekt kurzfristig ausfällt?

Ja, das gibt es immer wieder. Bevor wir uns aber an kurzfristige Einsätze wagen, sollten wir uns vorab mit einem „normalen“ Projekt kennenlernen. Normalerweise benötigt die reibungslose Einarbeitung etwa 3 Wochen (z.B. für Rückfragen, Wünschen bezüglich Darstellung, Korrekturen, Abläufe). Wir vermeiden damit unnötige, zusätzliche Unruhe und „böses Blut“ in der Kommunikation.

Wir benötigen kurzfristig eine grössere Outputleistung wegen zusätzlich aufgebotener Arbeiter auf der Baustelle. Ist dies möglich?

Ja, bei laufenden Projekten ist dies möglich. Dank unseres Geschäftsmodells können wir stets genügend Kapazitäten für Sie freihalten bzw. organisieren. Bei sehr kurzfristiger Nachfrage (unter einer Woche Bearbeitungszeit) verrechnen wir einen Express-Zuschlag von 20%.

Bitte geben Sie uns aber ca. eine Woche Vorlaufzeit, damit wir unsere Zeichnerkapazitäten passend auf die Projekte allozieren können. Evtl. müssen wir sogar mit anderen Projektverantwortlichen eine Verschiebung der Lieferungen aushandeln. Es ist aber stets unser Anspruch, für alle Situationen Ihnen eine machbare Lösung anbieten zu können.

Wie gross sind Ihre Vorlaufzeiten für sämtliche Infos die sie brauchen um die Pläne erstellen zu können?

Bei „normalen“ Projekten mit einem Planlieferprogramm empfehlen wir eine Vorlaufzeit von 2 Wochen vor dem effektiv durch den Ingenieur abzuliefernden Termin. Damit bleibt genug Zeit, um 1-2 Korrekturdurchgänge umzusetzen (normalerweise in Woche 2). Die „Ruhe“ kann viel besser gewahrt werden. Zudem haben wir so die Möglichkeit, bei allfälligem Verzug oder einem „Zwischenspurt“ rechtzeitig zusätzliche Zeichnerkapazitäten auf das Projekt zu setzen.

Wer ist unsere Ansprechperson? Wie erfolgt die Kommunikation?

Ihre Ansprechperson bleibt über das gesamte Projekt die selbe.

Die meiste Kommunikation erfolgt grundsätzlich per E-Mail. Vorbesprechungen/Sitzungen an einem Tisch oder auf der Baustelle erfolgen nur bei Grossprojekten oder in Krisensituationen. Hin und wieder ergibt eine telefonische Absprache Sinn, v.a. wenn es um Prioritäten und Zeitpläne geht.

 

Technisches

In welchen Formaten liefern Sie uns die Pläne und Listen?

Schalungspläne liefern wir grundsätzlich als PDF und DWG/DXF, damit sie auch für weitere Arbeitsschritte verwendet werden können. Die verschiedenen Listen sind in den Formaten PDF oder teilweise XLS gehalten.

Armierungspläne und Eisenlisten liefern wir grundsätzlich als PDF. In seltenen Fällen ist eine Lieferung als BVBS\ABS-Datei gefordert. Diese müssen aber explizit bei der Offertstellung bestellt werden.

Erstellen Sie auch Stücklisten für Durchstanzbewehrung, Cret-Dorne, Ebea-/Comax etc.?

Ja, in unseren Planpauschalen sind jeweils alle Stücklisten inkludiert. Je nach Projekt ist aber eine Bestellung durch den Ingenieur vorteilhafter, weil dieser sowieso die genaue Spezifikation zuweisen muss (z.B. Durchstanzbewehrungen) und wir auf dieser Bestellliste dann die Elemente in den Schalungsplänen einfügen (Zustellung Detail als DWG).

 

Finanzielles

Welche Leistungen sind in der Planpauschale inbegriffen? Welche Leistungen werden zusätzlich verrechnet?

In den Pauschalen ist der Plan in unserem Layout und mit Ihrem Plankopf, alle Details, Schnitten und Ansichten, die dazu gehörigen Listen sowie ein Korrekturdurchgang (Schalungsplan: beim Architekten; Bewehrungsplan: beim Ingenieur) inbegriffen. Die Lieferung erfolgt per E-Mail. Sollten Fehler unsererseits auftreten, werden diese im Rahmen der Pauschale behoben.

Weitere Bearbeitungsdurchgänge durch später gelieferte Grundlagen oder Änderungen an der ursprünglichen Architektur werden mit einer Pauschale pro Plan und Durchgang verrechnet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass etwa 10% des von uns offerierten Gesamtbetrags für solche „Zusatzleistungen“ mitbudgetiert werden sollten. Es ist aber auch möglich KOMPLETT-Pauschalen zu vereinbaren. Das ist bei Grossprojekten mit über CHF 100’000 Zeichnerumsatz auf unserer Seite eine Überlegung wert.

Wie bestimmen Sie die Pauschalpreise pro Plan? Wie unterteilen Sie die Komplexität? Gibt es «einfach», «mittel» und «schwierig» oder wie können wir uns dies vorstellen?

Der Planpauschale hängt von verschiedenen Aspekten des Projekts ab. Dazu gehört die Komplexität der Bauteile, die Grösse/Fläche (einer Etappe), die Anzahl Absätze in einer Decke, die Wandform, spezielle Öffnungen, Gefälle, benötigte Spezialeisen, etc. und des dazu benötigten Zeichenaufwands. Daraus ergibt sich eine Einteilung in die drei Schwierigkeitsstufen hoch, mittel und tief. Im Schnitt kosten unsere Pläne rund CHF 800.

Wann stellen Sie einen Plan in Rechnung? Wann die „Zusatzleistungen„?

Die meisten Projekte laufen über mehrere Monate, weshalb wir monatliche Akonto-Rechnungen stellen. Alle Pläne, welche wir in einer ‚Version 1‘ erstellt haben stellen wir in Rechnung. Dabei können Sie auf der Rechnung jeweils einfach erkennen, welche Pläne neu dazugekommen sind. Das Total zeigt Ihnen zudem, ob Sie noch im Budget liegen.

Sind zusätzliche Korrekturdurchgänge nötig („Zusatzleistungen“, z.B. bei Anpassung der Architektur), welche nicht durch die Pauschale abgedeckt werden, so werden diese ebenfalls monatlich in Rechnung gestellt und einzeln ausgewiesen.

Die Schlussrechnung erfolgt nach der Auslieferung des letzten Plans.

Die Zahlungsfristen werden in der Offerte ausgewiesen und betragen – in Abhängigkeit der Projektgrösse – 10, 20 oder 30 Tage.

Wir haben unmittelbaren Zeichnerbedarf und benötigen die Pläne innert wenigen Tagen. Hat dies finanzielle Konsequenzen?

Vorausgesetzt, dass es sich dabei um eine bestehende Kundenbeziehung handelt, versuchen wir dies möglich zu machen. Wir werden jedoch pro Plan einen Expresszuschlag von 20% erheben.

 

Weitere Fragen?

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